Qualitätssteigerung durch Umstellung von LVP zu PI?

Vizerektorin Littich informiert über die Maßnahmen, die sie bei der Umstellung von PFO und Finanzierung zu eine PI ergreifen würde. Was ist deine Meinung?

Informationen zu den neuen Lehrkonzepten

Vizerektorin Littich hat am 18.11. ihren Wunsch kundgetan PFO (Personal, Führung und Organisation) und Finanzierung in eine PI umzuwandeln. Der Vorschlag ist nun in Begutachtung. Wir wollen von dir wissen, was du von der Umstellung hältst. Damit du dir ein detailliertes Bild machen kannst, findest du hier die Konzepte zur Umstellung von PFO und Finanzierung zu einer PI.

1. Personal, Führung, Organisation (PI)

Personal, Führung, Organisation (PFO) ist ein Fach mit Querschnittscharakter, da alle Studierenden in der Zukunft in ihrem (Berufs-)Leben geführt werden und vermutlich selbst auch einmal Personal führen werden. In diesem Fach ist es daher besonders relevant, das Interesse und die Aktivität der Studierenden nachhaltig zu fördern.

Daher soll PFO neu konzipiert und mit interaktiven Elementen (Präsentationen, Rollenspiel, Diskussionen) versehen werden. Folgende Änderungen würden umgesetzt werden:

  • Neufassung der Literaturgrundlage aus Personalmanagement, Führung, Organisation (Mayrhofer/Furtmüller/Kasper) als Kompaktausgabe.
  • Neuer Lehrveranstaltungstyp (PI, vgl. dazu die Grafik), bestehend aus einem Kleingruppenanteil (max. je 30 Teilnehmer/innen in ca. 40 Kleingruppen pro Semester) und einem Vorlesungsteil (keine Anwesenheitspflicht, Prüfungsvorbereitung) bestehen.
  • Kompakte Abhaltung in einem Halbsemester
  • Leistungsfeststellung setzt sich aus mehreren Teilleistungen (Einzel- und Gruppenleistungen) zusammen.

2. Finanzierung (PI)

Die Organisation als LVP bringt für ein rechenintensives Fach wie Finanzierung in der derzeitigen Form eine Reihe unerwünschter Auswirkungen. Neben didaktischen Nachteilen ist das vor allem  die Durchfallquote, sie liegt in Finanzierung im langjährigen Durchschnitt bei 48%.

Folgende Änderungen würden umgesetzt werden und sollen zu qualitativen Verbesserungen im Aufbau der Lehrveranstaltung als auch bei den Prüfungsergebnissen führen:

  • mehrere Leistungsüberprüfungen (Hausübungen, Mitarbeit, Projektarbeit, Zwischentest, Abschlussprüfung, usw.) statt einmaliger MC-Prüfung, dadurch weniger Einfluss der Tagesverfassung zum Prüfungszeitpunkt, Ausgleich einmaliger schlechterer Leistungen und insgesamt bessere Ergebnisse
  • didaktisch sinnvolleres Lernverhalten: kontinuierlicher Lernprozess parallel zur Lehrveranstaltung führt einerseits zu positiven Auswirkungen auf Prüfungsergebnisse, andererseits zu längerer Behaltedauer der Inhalte und damit Vorteile in späteren Lehrveranstaltungen (z.B. AMC 2, quantitativ ausgerichtete SBWLs, usw.)
  • kleinere Gruppen von maximal 60 Teilnehmer/innen, dadurch vielfältiger Lehrmethodeneinsatz,
  • bessere Betreuungsqualität, vor allem bei Verständnisschwierigkeiten

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